Archiv der Kategorie 'schwarzer kanal'

Queer and rebels days / Schwarzer Kanal – movie !


via liebig34

Soliaktion für Wagenplatz Schwarzer Kanal

Unterstützerinnen des bedrohten Wohn- und Kulturprojekts „WAGENPLATZ SCHWARZER KANAL“ haben heute morgen ein TRANSPARENT mit der Schrift „SCHWARZER KANAL BLEIBT!“ an der SIEGESSÄULE im Berliner Tiergarten aufgehängt.
skbleibt

außerdem noch etwas partywerbung für morgen – kommt vorbei:

Freitag, 23.Oktober, 23:00

Lokal (Rosenthaler Straße 71, Berlin 10119)

DJ Katz und DJ Frühschicht & DJ Spätschicht

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mieterecho zur liebig 14 und dem schwarzen kanal

im aktuellen mieterecho finden sich wieder ein paar interessante artikel. u.a. je einer zur liebigstraße 14 und dem wagenplatz schwarzer kanal, die beide akut räumungsbedroht sind:

Und was sagt der Kinderschutzbund dazu?
Das Wohn- und Kulturprojekt Liebigstraße 14 in Friedrichshain ist von Räumung bedroht
Peter Nowak
In den letzten Wochen ist die Geschäftsstelle des Deutschen Kinderschutzbunds Adressat von ungewöhnlichen Postkarten geworden. Auf ihnen sind vor gepackten Umzugskartons drei Kleinkinder zu sehen. „Und was sagt der Kinderschutzbund dazu?“, wird auf der Rückseite der Postkarten gefragt. „Damit wollen wir deutlich machen, dass der Geschäftsführer des Kinderschutzbunds Unna, Edwin Thöne, für die drohende Räumung von 25 Menschen, darunter auch Kleinkinder, Verantwortung trägt“, erläutert Jonas Holst die Postkartenaktion. Er wohnt in der Liebigstraße 14 in Berlin-Friedrichshain. Das Haus ist seit 1999 im Besitz der Lila GbR, die zwei Gesellschafter hat: Edwin Thöne und Suitbert Beulker*. Letzterer dürfte als Eigentümer der Rigaer Straße 94 wegen der jahrelangen Konflikte mit den dortigen Bewohner/innen der MieterEcho-Leserschaft kein Unbekannter sein.“

20 Jahre alt und wieder von Räumung bedroht
Der Wagenplatz Schwarzer Kanal soll weichen
Von den Bewohner/innen des Wagenplatzes Schwarzer Kanal
Der Schwarze Kanal ist einer der ältesten Wagenplätze Berlins. Im Jahr 1990 siedelte er sich an der Schillingbrücke an, dort, wo sich heute die Verdi-Zentrale befindet. Seit 2002 stehen die Wagen auf dem Grundstück Michaelkirchstraße 20, aber am Ende des Jahres sollen die Bewohner/innen wegen eines Neubaus weichen.“

hier gibts alles!

squatter-musikvideo

brandaktuelles squatter-musikvideo von schneller härter roller mit der gleichen „KÖPI BLEIBT!“wand aus der brunnentr.7

situation vom schwarzen kanal

die aktuelle situation des schwarzer kanals ist relativ entspannt, wenn sich das für ein bedrohtes projekt so sagen läßt…
am 14.3.2007 gab es einen runden tisch bei dem der baustadtrat mitte (herr gothe, spd), zusicherte, dass er „erstmal“ nicht räumen lassen wird. stattdessen suchen alle weiter nach „politischen lösungen“. das bedeutet also nur einen zeitlichen aufschub!
zur zeit ist somit der „super Alarm“ ausgesetzt, aber es ist natürlich fraglich, ob den aussagen zu trauen ist. es ist also wichtig, weiter bereit zu sein und sich kreativ und aktiv zu zeigen und gegen die früher oder später kommende konkrete räumungsaufforderung zu arbeiten.
vielschichtige unterstützung ist weiterhin erwünscht und wichtig!

der wagenplatz schwarze kanal in berlin ist seit 17 jahren als einer der ältesten wagenplätze berlins ein kultureller, sozialer, politischer und queerer anlaufpunkt. wagenplätze bieten eine alternative zu bekannten wohn- und lebensformen in einer stadt. die bewohner_innen leben in bau- und circuswägen und lkw´s. auf dem wagenplatz leben ausschliesslich transgender, lesben, frauen und queers. im moment sind es 20 menschen aus verschiedenen ländern.
sie machen queervarietes, konzerte, voküs, solibrunches, fahrradselbsthilfewerkstatt, freiluft- kinos, demos, runde tische mit politiker_innen, aktionen, vernetzung, plena und teilen sich die anfallenden arbeiten in küche und beim holzmachen. bei den shows, kinos und konzerten, die keinen eintritt kosten, ist ihnen ein antirassistischer und queerer bezug wichtig.