Archiv der Kategorie 'mellowpark'

action in pankow

nicht nur der mellowpark in köpenick ist akut bedroht, in anderen bezirken gibts gar überlegungen gleich alle freien träger finanziell „dicht“ zu machen:
demo-pankow

::: AUFRUF ZUR DEMONSTRATION AM 10. DEZEMBER 2008 :::

Wir stellen uns quer!
Keine Streichungen im Großbezirk Pankow -
Hände weg von den Kinder-, Jugend- und Sozialeinrichtungen!

Demonstration am 10. Dezember 2008:

Ab dem Jahr 2009 droht 47 Einrichtungen für Kinder und Jugendliche im
Großbezirk Pankow das Aus!

Betroffen sind zurzeit alle Einrichtungen, die der Freien Trägerschaft unterliegen. Da sich viele Einrichtungen im Bezirk auf diese Weise finanzieren, würden die Kürzungen das Aus für eine hohe Zahl an Schüler- und Jugendclubs, Werkstätten, Abenteuerspielplätzen und Kinderbauernhöfen sowie Spielzentren bedeuten. Nicht nur für die 3.000 Kinder und
Jugendlichen, die die Einrichtungen täglich nutzen, ist dies ein harter Schlag. Auch für werktätige Elternteile sind die Anlaufpunkte und Betreuungsangebote für deren Kinder
eine enorme Entlastung. Außer den Jugendlichen und deren Familien ist noch eine Vielzahl an Menschen von den Streichungsplänen betroffen, die beispielsweise Obdachloseneinrichtungen, Frauenzentren oder Beratungsangebote für MigrantInnen nutzen.

Die genannten Freien Träger erhalten vom Bezirk eine jährliche Förderungv von etwa 2 Millionen Euro. Bei einem Gesamthaushalt von 580 Millionen und einem Defizit von 30 Millionen fallen diese Einsparungen allerdings kaum ins Gewicht. Zumal es die einzigen Einsparungen sind, die der Bezirk plant. Die Erfahrung zeigt, dass jeder bei der Kinder- und Jugendarbeit, jeder bei der Vorsorge eingesparte Euro ein Vielfaches an Folgekosten bedeutet für Einzelfallhilfen, Heimunterbringungen oder die Jugendgerichtshilfe. Statt dass der Staat mehr in den Bau von Jugendstrafvollzugsanstalten investiert, sollte das Geld in die sozialen
Bereiche fließen. Denn wer keine finanziellen Mittel für die Arbeit mit den Jugendlichen zur Verfügung stellt, darf sich nicht über „Jugendkriminalität“ und „Jugendgewalt“ beklagen.

Wir können nichts für die finanzielle Pleite des Großbezirkes Pankow und wollen diese auch nicht ausbaden. Wir haben mit viel Eigeninitiative und persönlichem Engagement in den letzten Jahren in Pankow soziale Netzwerke geschaffen. Es sind Orte, an denen wir uns nach der Arbeit oder der Schule treffen oder wo wir unseren Tag verbringen können. Viele der anfallenden
Kosten dafür haben wir in der Vergangenheit auch persönlich abgefedert.

Wir, das sind Jugendliche, Kinder und junge Erwachsene, das sind die Eltern des Bezirks Pankow, das sind die SozialarbeiterInnen der Einrichtungen. Wir haben einiges erreicht und werden uns dies nicht ohne Weiteres nehmen lassen.

Der Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses von Berlin wird aufgrund der Vorlage des Senats von Berlin am 10. Dezember 2008 voraussichtlich eine unbefristete Haushaltssperre für Pankow beschließen. Kommen die Pläne durch, wird Pankow ab dem neuen Jahr zu einem Brachland im Bereich Jugend und Soziales. Damit stehen wir nicht allein. So streiten auch die
Bibliotheken im Bezirk um ihre Existenz. Wir sind daher auf jede Hilfe angewiesen – gerade auch von denen, die jetzt noch nicht betroffen sind. Denn die Streichung der Freien Träger ist nur der erste Schritt für die Kürzung von Bereichen, die jetzt noch nicht betroffen sind.

Kommt darum am 10. Dezember 2008, dem Tag der Abstimmung, mit uns auf die Straße, um für den sofortigen Stopp aller geplanten Kürzungsprogramme zu demonstrieren.

Seid kreativ und denkt euch was aus. Bastelt Schilder und Transparente, bringt Instrumente und Soundsystems mit!

10. Dezember 2008 * Demo * 15.30 Uhr * U-Bhf. Eberswalderstraße
Abschlusskundgebung: 17.00 Uhr * BVV-Fröbelstraße

Vor der BVV wird es noch ein Elektro-Sounsytsem geben.
Dank an dieser Stelle an die FTP-Crew

Unterstützt uns! Verteilt Flyer und Verlinkt die Demo:
Webbanner
Plakat
Flyer Vorderseite
Flyer Rückseite

Mehr Infos unter:
Aktionsbündnis Pankow

mellowpark-demo-video

hier ein kleines video von der letzten mellowpark-demo:

HÄNDE WEG VOM MELLOWPARK PART#3 from Mellowpark Berlin on Vimeo.

mellowpark-demo

wie die linie206 berichtet gibts morgen in treptow wieder eine demo für den mellowpark:

25. September 2008 | 2. Demonstration für den Erhalt des Mellowparks

Trotz des Beschlusses der Bezirksverordnetenversammlung „Mellowpark am Standort Paul-Zobel-Sportanlage sichern“ und dem Engagement von vielen Einzelpersonen, Vereinen und Organisationen ist die einzige Lösung für den Mellowpark offensichtlich rechtswidrig verkauft worden.

Um zu zeigen, dass wir uns das nicht gefallen lassen und auf unserem Recht bestehen, müssen wir zur nächsten Bezirksverordnetenversammlung im Rathaus Treptow am Donnerstag, den 25. September 2008 unseren Standpunkt deutlich machen. Dazu brauchen wir jeden Mitstreiter! Es ist von elementarer Bedeutung, dass sich am 25. September 2008 mindestens 1.000 Menschen an der Demonstration beteiligen. Es reicht also nicht selbst vorbeizukommen – nein, jeder von uns muss 10 Leute mobilisieren.

Gleichgültigkeit oder faule Ausreden sind inakzeptabel! Gebt euch einen Ruck, rafft euch auf und setzt ein Zeichen! Gebt den Kindern und Jugendlichen eure Stimme – Der Kampf hat begonnen!

Wie beim letzten Mal gibt es zwei Treffpunkte:
1. Treffpunkt: Mellowpark 14 Uhr
Vom Mellowpark geht´s mit Fahrrad, Skateboard, MTB, BMX etc. zur Demo.
2. Treffpunkt: S-BHF Treptower Park 15 Uhr
Die Route führt durch den Treptower Park zur Bezirksverordnetenversammlung im Rathaus Treptow.

Schwarz/weiß ist unsere Farbe des Tages. Damit wollen wir Einheit und Geschlossenheit symbolisieren.
T-Shirts mit aktuellem Statement gibt´s von uns vor Ort. „

quelle:
mellow-demo

rettet den mellowpark!

jaja, es gibt nicht nur bekannte linke projekte, die vor dem aus stehen, sondern auch in der szene eher unbekannte – eines davon ist der mellowpark:
wasnun?

Wie steht’s eigentlich um den Mellowpark

Seit dem Eingang der Kündigung des derzeitgen Geländes zum 31.12.2008 durch die TLG Mitte Juni hat sich, nicht viel Gutes getan.
Für die Unterstützer und Freunde des Mellowparks sowie die zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiter und Helfer ist die aktuelle Lage so unsicher wie nie zuvor, denn die Zeit bis zur Räumung läuft und noch ist keine verbindliche Zusage oder Frist bezüglich einer Umsiedlung von Seiten des Bezirks zu verzeichnen.

Der Ende Juli für die Deutsche BMX Meisterschaft gewonnene Schirmherr Bezirksstadtrat für Bürgerdienste, Bildung und Sport Svend Simdorn konnte bislang keine Verbindlichkeiten bezüglich der aktuellen Sachlage bzw. dem Stand der Verhandlungen eingehen oder mögliche Fristen benennen. „Die Arbeit in den entsprechenden Ausschüssen laufe nach der parlamentarischen Sommerpause ab September wieder an und er könne diese weder beeinflussen noch beschleunigen“, so Svend Simdorn auf der Pressekonferenz im Rahmen der German Open 2008.

Das seit fast 15 Jahren brach liegende Gelände des ehemaligen Paul-Zobel-Stadions / KWO-Klubhaus (Eurotower) wird derzeit als einziger Alternativstandort gehandelt. Obwohl es de facto noch als Sportfläche in Bezirksbesitz ist, konnte bislang keine rechtswirksame Zusage getroffen werden, mit deren Hilfe das Gelände an den all eins e.V. für den Betrieb des Mellowparks übertragen wird.

Noch im Juli verkündete die Bezirksbürgermeisterin Gabriele Schöttler: Der Mellowpark ziehe auf das Grundstück an der Wuhlheide, Verkaufsverhandlungen des Liegenschaftsfonds würden gestoppt. Doch leider mussten wir Ende August erfahren das daraus nichts wird.
Die Senatsfinanzverwaltung lehnt ab: „Die Gespräche mit Investoren sind so weit fortgeschritten, dass ein Rückzieher nicht ohne großen Schaden für Berlin möglich wäre“, so Sprecherin Kristina Tschenett.

Auf Grund dieser erschütternden aktuellen Situation und des Verhaltens der politischen Entscheidungsträger sehen wir uns gezwungen, über das weitere Vorgehen mit unsere Vereinsmitglieder – der Basis des all eins e.V. – zu sprechen. Deswegen findet am Samstag den 13. September 2008, ab 15:00 Uhr eine außerordentliche Mitgliederversammlung im Mellowpark statt.

Es geht ans Eingemachte! „