Die Welt ist eine Scheibe…

Rings um die Ereignisse der „Free Gaza“-Solidaritätsflotte ist gerad erstaunliches zu beobachten. Nationalisten, türkische Faschisten und Antizionisten demonstrieren in Einigkeit mit Antifaschisten, der Linkspartei und diversen linken Splittergurppen.
Eins ist klar: Es ist fürchterlich das dort 9 Menschen getötetet wurden und das hätte nicht passieren dürfen.
Ebenso fürchterlich ist aber, was nun für Kapital aus dieser Tragödie geschlagen wird. Glaubt man der Darstellung der Demonstrant_innen, eines Großteils der bundesdeutschen Medien und den Kids z.B. bei Facebook, so hat das israelische Militär ohne Not ein „Massaker“ an friedlichen, schlafenden Friedensaktivisten verübt. Das dies an der Realität total vorbei geht, müßte jedem der nicht ideologisch total verblendet ist selber auffallen. Hier auf jeden Fall ein Beitrag von Anachia Dresden mit vielen Links zum Thema:

Friedensbewegte Antisemiten

In der Nacht des 31.Mai kam es zwischen einer israelischen Spezialeinheit und Aktivist_innen der sogenannten Free-Gaza-Solidaritätsflotte zu heftigen Auseinadersetzungen bei denen mindestens 10 Menschen starben und etliche verletzt wurden.


[Soldaten entern das Schiff]

Die Weltöffentlichkeit reagierte bis jetzt einstimmig mit heftiger Kritik am Vorgehen Israels und die üblichen Verdächtigen demonstrieren dieser Tage in ganz Europa gegen den vermeintlichen zionistischen Mörderstaat.
Kritik an den Friedensaktivist_innen ist dabei jedoch kaum zu hören, obwohl deren Crew teilweise aus ranghohen Terroristen der Hamas und ähnlichen Antisemiten bestand, wie Lizas Welt sehr gut herausgearbeitet hat. Das Wörtchen Verhältnissmäßikeit ist überaus oft zu vernehmen und die Rede von einem Massaker findet besonders der türkische Präsident scheinbar sehr zutreffend. Dass die friedensbewegten Schifffahrer_innen jedoch mit Waffen auf die eintreffenden Soldaten einschlugen und schossen, wie ein Video mit Waffenfunden der IDF beweist, lässt bei mir die Frage nach ganz bewusst in Kauf genommen ‚Koliteralschäden‘ und Märtyrertum aufkommen.
Eine andere Tatsache sind jedoch die unglaublich einseitige und konsequent antiisraelische Hetze und die Aufmärsche in ganz Europa, welche unter einem ‚linken‘ Label laufen und dermaßen von offen nach aussen getragenem Antisemitismus erfüllt sind. Hinzu kommt, dass der innerisraelische Diskurs, welcher sehr wohl kontrovers ist, kaum Beachtung findet.
Wer sich also mit Antisemiten, Islamisten und anderen regressiven Strömungen solidarisiert und dies dann auch noch als legitime ‚Israelkritik‘ tarnt, verhindert eine objektive Aufarbeitung der Geschehnisse auf der vermeintlichen Friedensflotte.“