Das Richtige im Falschen !?!

Lesungen, Fest und Party an 2 Tagen

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Die Berliner Kollektive
://about blank // Backstube // Babylonia // Fahrwerk // Hinkelsteindruck // image-shift // Jungle World // Kraut und Rüben // Kreuzberger Taxi-Genossenschaft // Meuterei // Morgenrot // Oktoberdruck // Praxis-Kollektiv // Regenbogenfabrik // Schnittstelle // Schwarze Risse // Syndikat // Tante Horst und viele andere laden euch ein…

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Berliner Kollektivbetriebe sind ein Versuch, sich alltäglich gemeinsam ökonomisch zu organisieren, mit der Idee, das soziale, Leben in den Vordergrund zu stellen und die Arbeit nicht in erster Linie an Leistung und Profit auszurichten. Irgendwo zwischen Aneignung von Produktionsmitteln und Selbstausbeutung, Emanzipation und Prekarität stellt sich die Frage: Sind Kollektive vielleicht ein Schatzkästchen für die Tage vor dem Morgen nach dem real existierenden Kapitalismus?

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10.09 Freitag

20 Uhr Lesung von Arndt neumann dem autor von «Kleine Geile Firmen:
Alternativprojekte zwischen Revolte und Management»

»Wir leben anders! Wir arbeiten mehr als je zuvor, schaffen bis zu 14 Stunden am Tag, und die Arbeit macht uns bei weitem nicht so kaputt wie die ›nur‹ acht Stunden vorher im Betrieb. Das liegt ganz eindeutig daran, dass uns der Sinn der Arbeit klar ist, dass die weit weniger entfremdet ist.« 1976 veröffentlicht die Arbeiterselbsthilfe Frankfurt dieses Selbstverständnis. Wie viele andere Alternativprojekte dieser Zeit sah sie im selbstbestimmten und kollektiven Arbeiten einen Gegenentwurf zu der Unterordnung in Fabriken und Büros. Ob Landkommunen oder Druckereikollektive, Naturkostläden oder Alternativzeitungen:
Durch alltägliche Veränderung sollte die kapitalistische Gesellschaft überwunden werden.

»Wir leben anders!…« 2001 stellt der Trendforscher Matthias Horx das gleiche Zitat dem Managementbuch Smart Capitalism. Das Ende der Ausbeutung voran. Mit der New Economy habe sich eine neue Form des Arbeitens durchgesetzt.
Autonomie und unternehmerisches Denken seien kein Widerspruch mehr. Innerhalb von wenigen Jahrzehnten hat sich die Bedeutung von Autonomie grundlegend gewandelt. Sind die Erfahrungen der Alternativbewegung auch heute noch ein unverzichtbarer Bestandteil emanzipatorischer Bestrebungen? Was bedeutet es heute, für autonomes und selbstbestimmtes Arbeiten einzutreten? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Buches.

Meuterei Reichenberger Str. 58 // Kreuzberg // www.meuterei.tk

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11.09 Samstag

ab16 Uhr Kaffee & Kuchen & Köstlichkeiten aus der Bäckerei, mit Bowle und einem Standard-Tanzkurs

ab 19 Uhr Alley Cat (Fahrradrennen)

19 bis 22 Uhr Musik im Garten Standard-Tanz, aufgelegt von final_girl // Filme, leckere Pasta und Weiteres

20 Uhr Lesung Der Schriftsteller und Journalist Helmut Höge war u.a. über zwei Jahre in einem Kunstprojekt über europäische Produktivgenossenschaften verstrickt, hat in diversen Kommunen gelebt und arbeitet für die taz und Junge Welt.
Er wird über Kollektive sprechen.

22 Uhr Live Sookee (HipHop) // gladbeck city bombing (ElectroQueerPunkPerformance)

24 Uhr Dance, entweder > DJ Shuffle (80s, 90s,Punk, Ska, Rock) DJ Swantje und DJ Cisnita.

oder anja zaube (brothers in music) // por.no (lisa simpsons dream) // -iaac- (stromperlen, ://about blank) // yellowman57 (the electric dog, urban echoes) // barbara hofmann (the electric dog, urban echoes)

://about blank Markgrafendamm 24c // Ostkreuz // http://aboutparty.net